Über uns

Stellungnahme zu moderner Sklaverei 2016 – River Island

River Island ist schon immer von der Bedeutung überzeugt, Geschäfte auf die richtige Art und Weise auszuüben. Das bedeutet: ehrlich, fair und respektvoll anderen gegenüber. Wir sind ein Familienunternehmen mit einer Verpflichtung zum Schutz von den Rechten und der Würde der Menschen innerhalb unserer globalen Lieferkette. Wir engagieren uns außerdem mit Nachdruck und seit langem im ethischen Handel, basierend auf dem festen Glauben, dass das Geschäft gewinnbringend wie auch verantwortungsbewusst sein kann. Aus diesem Grund unterstützt River Island mit voller Überzeugung den zukunftsweisenden Ansatz der britischen Regierung beim Kampf gegen moderne Sklavenarbeit und die Einführung des Modern Slavery Act 2015.

Moderne Sklaverei ist ein umfassender Oberbegriff, der viele Situationen umfasst, in denen Personen unfreiwillig zur Arbeit gezwungen werden. Dies kann Menschenhandel, Zwangsarbeit oder Schuldknechtschaft umfassen – allgemein gesprochen Situationen, in denen auf betrügerische Art Schulden erschaffen werden, um Menschen zur Arbeit gegen deren Willen zu zwingen. Moderne Sklaverei betrifft weltweit zwischen 21 und 45,8 Millionen Menschen und führt jährlich zu einem geschätzten Einkommen durch kriminelle Machenschaften in Höhe von 150 USD.

Wir wissen um das Risiko moderner Sklaverei in den verschiedensten Geschäftsbereichen und der Lieferkette. In folgenden Fällen liegt ein erhöhtes Risiko vor: Wanderarbeiter (innerhalb eines Landes oder länderübergreifend), eine hohe Flüchtlingsanzahl, junge Arbeiter, bei denen das Risiko von Kinderarbeit besteht, Vertrags- und Leiharbeiter, ausgelagerte Arbeiten und weibliche Angestellte.

River Island nimmt die Abschaffung moderner Skalverei sehr ernst. Aus diesem Grund haben wir dieses Ziel in das bestehende ethische Handelsprogramm für unsere Lieferkette integriert. Um diese große Herausforderung zu bewältigen, verpflichten wir uns zu einer Zusammenarbeit mit: der ETI uns ihren Mitgliedern, Regierungsbehörden, NGOs, lokalen Behörden und weiteren relevanten Stakeholdern.

Die folgende Stellungnahme wurde in Übereinstimmung mit dem Modern Slavery Act 2015 veröffentlicht und legt die Schritte dar, die River Island während des Wirtschaftsjahres mit Ende 31. Dezember 2016 unternommen hat, um moderne Sklaverei und Menschenhandel innerhalb unseres Unternehmens und unserer Lieferkette zu vermeiden.

(A) Über River Island

River Island ist eine führende Multikanal-Modemarke für Damen-, Herren- und Kindermode mit Sitz in Großbritannien. Die Marke wurde 1988 gegründet und gehört zur Lewis Trust Group, die sich in Privatbesitz befindet. Die Gruppe wurde 1948 von Bernard Lewis gegründet. Er und seine Familie sind nach wie vor aktiv am Betrieb von River Island beteiligt.

Wir haben über 320 Filialen in 16 Ländern und auf 4 Kontinenten und vertreiben unsere Produkte online in über 120 Ländern. Der Jahresumsatz 2016 von River Island betrug 1 Mrd. GBP.

In unserem Hauptsitz in West-London befinden sich die Teams für Design, Entwicklung, Einkauf, Vertrieb, Marketing, Technik, Ethik, Beschaffung, Logistik, Recht und Finanzen. Unser Vertriebszentrum in Milton Keynes erhält, lagert und verteilt unsere Produkte an Filialen, Großhandelspartner und Online-Kunden. Die IT-Teams befinden sich sowohl in unserem Hauptsitz als auch in unserem Technologie-Hub im Osten Londons..

Gesamtanzahl Mitarbeiter:
Hauptsitz 1192
Vertriebszentrum 696
Einzelhandel 6983

Unser Produktsortiment besteht zu fast 100 % aus Eigenmarken und umfasst Kleidung, Schuhe, Taschen und Accessoires. Diese vielseitige Kollektion stammt aus über 30 Ländern. Die 5 wichtigsten Länder (China, Türkei, Rumänien, Indien und Großbritannien) haben einen Anteil von 75 % unseres Sortiments. Wir arbeiten eng mit unseren Lieferanten zusammen, um langfristige und nachhaltige Geschäftsbeziehungen aufzubauen. 2016 haben wir mit 285 Lieferanten (650 Fabriken) zusammengearbeitet. Die 20 wichtigsten Lieferanten stellten 55 % unserer Produkte her.

Zusätzlich beziehen wir viele Waren und Dienstleistungen (Filialausstattung, Verpackung, Reinigungsdienstleistungen, Verpflegung, Logistikdienstleistungen, Sicherheit, IT, Marketing, E-Commerce, Beratung etc., die in diesem Dokument als „Nichtverkäufliche Güter“ oder „NG“ bezeichnet werden) von vielfältigen Drittanbietern, von denen die meisten in Großbritannien ansässig sind.

(B) Richtlinien von River Island – Sklaverei und Menschenhandel

Lieferantenhandbuch – Lieferanten von River Island sind vertraglich an die Allgemeinen Geschäftsbedingungen in unserem Lieferantenhandbuch gebunden, welche die Einhaltung der folgenden Richtlinien zum Schutz von Menschenrechten umfassen:

Ethikrichtlinie von River Island – auf Grundlage des ETI-Kodex Mehr Infos oder Handbuch herunterladen. Die Richtlinie legt die ethischen Verantwortlichkeiten zwischen Lieferanten und Käufern von River Island fest.

River Island Richtlinie gegen Sklaverei und Menschenhandel – seit 2016 in Arbeitsverträgen unserer Mitarbeiter enthalten Richtlinie herunterladen.

Mitarbeiterarbeitsverträge – Alle Arbeitsverträge von River Island enthalten nun verschiedene Richtlinien zum Schutz von Arbeitnehmerrechten und zur Förderung deren Sicherheit und einer fairen Lieferkette. Diese umfassen die Ethikrichtlinie von River Island, die River Island-Richtlinie gegen Sklaverei und Menschenhandel, die Richtlinie gegen Bestechung und Korruption sowie die Enthüllungsrichtlinie.

NG-Verträge – Alle Verträge müssen mit dem Modern Slavery Act übereinstimmen. Insbesondere Geschäftsbeziehungen in Gebieten, die gemäß der unten genannten Kriterien als risikoreich gelten, müssen die River Island-Richtlinie gegen Sklaverei und Menschenhandel einhalten.

(C) Sorgfaltspflicht und kontinuierliche Bewertung der Risiken für moderne Sklaverei.

River Island ist seit 2008 Mitglied der ETI. Wir haben den Standardkodex von ETI als Minimumstandard für unsere Lieferanten und Fabriken festgelegt und überprüfen diesen regelmäßig. Dies umfasst jetzt ebenfalls eine permanente Bewertung des Risikos für moderne Sklaverei. Unser ethischer Ansatz umfasst den Aufbau von Vertrauen und Transparenz mit unseren Lieferanten und Fabriken, um die bestehenden Bedingungen, Risiken und Herausforderungen vollständig zu verstehen. Unser Ziel ist es, eine Basis für eine Zusammenarbeit zu schaffen und erforderliche Verbesserungen zu machen. Wir beenden die Zusammenarbeit mit Lieferanten oder Fabriken, die mehrfach falsche oder undurchsichtige Angaben gemacht haben, unsere ethischen Standards nicht einhalten oder die erforderlichen Verbesserungen nicht innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens umsetzen. Unser Schwerpunkt bislang lag auf Lieferanten, Fabriken und Vertragsunternehmen der ersten Stufe, die direkt für die Fertigung unserer Produkte verantwortlich sind.

Unsere Sorgfaltspflicht deckt die folgenden Bereiche ab:

Prozess für neue Lieferanten/Fabriken: Bis zum Abschluss der Vorabbewertung und der Abnahme durch die ethischen, technischen und kommerziellen Teams von River Island darf keine Ware von einem bestimmten Lieferanten/einer Fabrik bestellt werden. Dies umfasst alle Vertragsunternehmen der ersten Stufe. Wir überprüfen Audits unabhängiger Drittparteien (SMETA) und regulierende Handlungspläne und führen möglicherweise zusätzlich, je nach Risikograd, River Island Validierungsaudits durch.

Sichtbarkeit des Produktstandorts: Lieferanten sind vertraglich daran gebunden, Produkte für River Island in der im Beschaffungsauftrag (BA) genannten Pflicht zu fertigen. Nur vorab genehmigte Standorte sind zulässig. Im Falle einer notwendigen Standortänderung ist eine schriftliche Genehmigung erforderlich. Dadurch können wir Berichte über unsere Produktlieferanten erstellen und Risiken auf allen Geschäftsstufen messen und bewerten. Ethische Audits und Ressourcen werden entsprechend priorisiert und verwaltet.

Unangekündigte/illegale Fremdvergabe: Obwohl unsere Ethikrichtlinie die ausschließliche Nutzung von geprüften, genehmigten Fabriken und Subunternehmern bestimmt, wissen wir, dass stets das Risiko illegaler Subunternehmer besteht, die unsere ethischen Standards nicht einhalten, einschließlich moderner Sklaverei. Im Jahr 2016 haben wir unseren Schwerpunkt auf Lieferanten der ersten Stufe bereits ausgeweitet und auch 2017 verpflichten wir uns dazu, die Sichtbarkeit und Compliance zu verstärken.

Bewertung der Lieferantenbasis: Wir sind uns bewusst, dass einige der Fertigungsstandorte ein höheres Risiko für moderne Sklaverei und Menschenhandel haben. Hochrisikofaktoren sind zum Beispiel Wanderarbeiter (innerhalb eines Landes oder länderübergreifend), eine hohe Flüchtlingsanzahl, junge Arbeiter, bei denen das Risiko von Kinderarbeit besteht, Vertrags- und Leiharbeiter, ausgelagerte Arbeiten und weibliche Angestellte. Auch die Sicherheitslage und die wachsende Terrorismusbedrohung in einigen Ländern erschwert es, sicher in diese Länder zu reisen, um Besuche zu machen.

Lieferantenleistungsbewertung: Die Einhaltung der River Island Ethikrichtlinie ist eine vertragliche Verpflichtung für Lieferanten. Das Einkaufsteam von River Island überprüft die Lieferantenleistung zweimal jährlich. Das Ethikteam erstellt eine Zusammenfassung/Bewertung für jeden Lieferanten, um sicherzustellen, dass die Einkaufsteams sich der ethischen Leistung und des Risikos bewusst sind und diese bei der Erstellung von Beschaffungsplänen berücksichtigen. Zu Beginn jeder neuen Einkaufssaison ziehen Einkäufer diesen Plan mit ihren Geschäftsbereichsleitern und dem Leiter für Beschaffung und Ethik zurate, was auch die Bewertung ethischer Risiken und Handlungen umfasst.

Ethische Audits und Besuche durch River Island: Länderbasierte ethische Teams befinden sich in unseren fünf wichtigsten Herstellungsländern. Wir besuchen Fabriken regelmäßig für Audits/Besuche, um Nachuntersuchungen für Audits von Drittparteien durchzuführen, Berichtigungsmaßnahmen zu überprüfen und bei der Problemlösung behilflich zu sein. Diese Besuche sind seit 2016 oftmals unangekündigt, um die tatsächlichen ethischen Bedingungen aufzudecken und die in der Fabrik gefertigten Produkte zu validieren.

ETI Arbeitsgruppen und Kollaborationen: Um deutliche und verbreitete ethische Herausforderungen anzugehen, arbeiten wir in den folgenden Bereichen mit anderen Marken, Branchenexperten, NGOs und anderen Stakeholdern zusammen:

ETI Arbeitsgruppe im Vereinigten Königreich: ETI-Mitglieder haben 2015 die Forschung und Veröffentlichung des unabhängigen Berichts zu Arbeitsverfahren in der Textilindustrie in Leicester, der von der Universität von Leicester veröffentlicht wurde, gesponsert. Daraufhin wurde River Island Gründungsmitglied des „UK Fast Forward Improvement Programme“, das unter Federführung von David Camp mit weiteren Marken zusammenarbeitet Broschüre herunterladen. David ist Gründer einer Initiative mit dem Namen „Stronger Together“, die sich speziell zum Ziel gesetzt hat, das Problem moderner Sklaverei in der Landwirtschaft und der Lebensmittelbranche zu bekämpfen. Seit Gründung hat er die gleichen soliden Audit-Methoden und -Ansätze in allen Fertigungsbetrieben im Vereinigten Königreich eingeführt.

Fast Forward: 2016 schloss River Island die Fast Forward-Fabrikschulung ab, die anfängliche Audits und unangekündigte Überprüfungen in allen in Großbritannien ansässigen Fabriken von River Island, einschließlich Subunternehmern der ersten Stufe, umfasst. Während des Prozesses haben wir in sechs Fällen illegale Aktivitäten aufdecken, einschließlich mutmaßlichem Menschenhandel, und der Polizei Leicester melden können. Wir haben unser Geschäft in Großbritannien in die Fabriken verlagert, die unsere anhaltenden Verbesserungen umsetzen und einhalten.

ETI Arbeitsgruppe Türkei und die syrische Flüchtlingskrise: 2016 haben wir unangekündigte Audits durchgeführt und Leitfäden/Schulungen für Lieferanten veröffentlicht, um sicherzustellen, dass syrische Arbeiter ethisch und sicher eingestellt werden können und nicht weniger als den rechtlich vorgeschriebenen Mindestlohn bezahlt bekommen.

Wanderarbeitermodell: In allen Ländern, in denen Wanderarbeiter beschäftigt werden, besteht ein erhöhtes Risiko für moderne Sklaverei. 2016 haben wir in betroffenen Ländern mit weiteren Marken zusammengearbeitet, um wichtige Fabriken und Einstellungsprozesse zu besuchen, zu bewerten und zu überwachen, um sicherzustellen, dass Wanderarbeiter rechtmäßig und ethisch angestellt werden.

Unternehmensweite Sorgfaltspflicht: Zusätzlich zur Sorgfaltspflicht in Bezug auf die Produktbeschaffung, gibt es auch in allen anderen Geschäftsbereichen ein Programm für Sorgfalt und Risikobewertung. Es dient dazu, Bereiche, in denen ein mögliches Risiko für moderne Sklaverei und/oder Menschenhandel besteht (siehe Abschnitt D), zu bewerten. Diese Bewertungen werden unter Berücksichtigung der oben genannten Risikofaktoren für moderne Sklaverei durchgeführt. Jede Abteilung und jeder Standort innerhalb des Unternehmen wurden überprüft und bezüglich des Risikos bewertet. Jede NG-Beziehung wurde hinsichtlich des Risikos bewertet und eingestuft. Im Jahr 2017 werden wir unsere Verträge mit NG-Lieferanten, die als riskant eingestuft werden, anpassen, um unsere Richtlinie gegen Sklaverei und Menschenhandel einzuhalten.

(D) Steuerung moderner Sklaverei

Lenkungsausschuss für Beschaffung, Ethik und die Lieferkette: findet Quartalsweise unter Aufsicht unseres CEOs statt. Außerdem nehmen unser COO, der FD, die Einkaufsleiter und der Leiter der Lieferkette teil. Wir überprüfen unsere Lieferanten und die Beschaffungsstrategie und heben Schlüsselrisiken und -handlungen hervor, die zur Einhaltung von River Islands Ethikrichtlinie und der Richtlinie gegen Sklaverei und Menschenhandel erforderlich sind.

Arbeitsgruppe für moderne Sklaverei: 2016 haben wir, unter Vorsitz unseres Chefsyndikus, die Arbeitsgruppe für moderne Sklaverei gegründet. Diese funktionsübergreifende Gruppe mit Senior-Führungskräften aus allen Geschäftsbereichen, mit Unterstützung des Ethical Sourcing Manager, konzentriert sich auf alle Nichtmarkenartikel sowie auf den Betrieb und die Dienstleistungen von River Island Diese Gruppe untersteht dem Lenkungsausschuss für moderne Sklaverei, der unser CEO vorsitzt.

(E) Bewusstsein und Schulung für moderne Sklaverei

Einführung in ethische Beschaffung: Alle Einkaufsteams von River Island und neue Angestellte sind zur Teilnahme an einer Einführungsschulung für ethische Beschaffung teilzunehmen, die den ETI-Grundkodex detailliert darlegt. 2015 haben wir im Namen des Vorstands und mit Unterstützung eines externen Beraters eine externe Schulung zum Thema Ethik durchgeführt, um das Bewusstsein für weltweite ethische Probleme und die wichtigsten Probleme in den von uns gewählten Fertigungsländern zu stärken. Dadurch wurde die Grundlage für unsere neue Ethikrichtlinie und den strategischen Ansatz gewählt.

Seminar zu moderner Sklaverei: Im August 2016 nahmen alle Vorsitzenden an einem Seminar des Gründers von „Stronger Together“ teil. In dem Seminar wurden die beiden Module „Bekämpfung moderner Sklaverei in Unternehmen in Großbritannien“ und „Bekämpfung moderner Sklaverei in globalen Lieferketten“.

Online-Schulung zu moderner Sklaverei: 2016 haben wir ein Tool für Online-Schulungen zu moderner Sklaverei entwickelt, das im Sommer 2017 eingeführt werden wird. Der Abschluss dieses interaktiven Moduls ist für alle Mitarbeiter im Hauptsitz sowie für Filialleiter verpflichtend und wird möglicherweise auf alle River Island-Standorte in Großbritannien ausgedehnt. Die Durchführungsraten und -bewertungen werden überwacht, um das Bewusstsein und Verständnis von moderner Sklaverei in allen Bereichen des Geschäfts sicherzustellen.

Branchenschulung und -teilnahme: Als aktives Mitglied der ETI nehmen wir regelmäßig an Schulungen, Arbeitsgruppentreffen und der Diskussion für mittelgroße Unternehmen teil, die wertvolle Möglichkeiten bieten, um das Bewusstsein zu stärken, Erfahrungen zu teilen und bei der Lösung von Problemen in Bezug auf moderne Sklaverei zusammenzuarbeiten.

(F) Im kommenden Jahr

Wir wissen, dass wir uns am Anfang eines langen Weges befinden, der das Ziel hat, moderne Sklaverei global zu bekämpfen. Nichtsdestotrotz verpflichten wir uns bei River Island dazu, Jahr für Jahr unseren Teil zu einer erfolgreichen Durchführung beizutragen.

2017 fahren wir mit der Arbeit innerhalb unserer Lieferkette fort. Wir werden zunehmend unangekündigte Audits von Fabriken durchführen und unsere Lieferanten ausbilden. Unsere Lieferanten sind unsere Partner und wir haben bessere Chancen, moderne Sklaverei erfolgreich zu bekämpfen, wenn wir ein gemeinsames Verständnis haben und die Verantwortung für das Ergebnis teilen. Außerdem werden wir unsere Audit- und Risikobewertungsprozesse um Lieferanten der Stufe 1 (Druckereien und Wäschereien) erweitern. Als ersten Schritt zur zukünftigen Erhöhung der Sichtbarkeit und Risikobewertung von Lieferanten der 2 Stufe bauen wir die Berichtserstattung in und die Sichtbarkeit von unseren Gewebefabriken (durch River Island priorisiert) aus.

Des Weiteren werden wir im Jahr 2017 die NG-Lieferkette weiter ausbauen und unsere Risikobewertung verfeinern. Um das Risiko für moderne Sklaverei weiter zu senken, werden wir innerhalb der Abteilungen weitere Initiativen erörtern. Auf Grundlage unserer NG-Risikobewertung 2016 werden wir sicherstellen, dass alle Vertrage erweitert werden und auch von Drittparteien die Einhaltung unserer Richtlinien gegen Sklaverei und Menschenhandel ein riskanten Geschäftsbereichen einzuhalten. Außerdem werden wir Methoden zur Erfolgsmessung im Kampf gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel und zur Überwachung der Effektivität unserer Vorgehensweisen angesprochen.

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